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Gesundheits-Nachrichten im Januar A.Vogel
Bronchitis: Husten Sie dem Schleim etwas

Um das Aushusten des verdickten Schleims zu erleichtern, sind jetzt so genannte auswurffördernde Hustenmittel (Expektorantien) gefragt: 

  • Anis (Pimpinella anisum) – Wirkt krampflösend, antimikrobiell und auswurfördernd. Für Tee nimmt man  1 Teelöffel Anissamen auf eine Tasse Wasser, lässt zugedeckt zehn Minuten ziehen und trinkt dreimal täglich eine Tasse. Nach Wunsch mit einem Teelöffel Honig süssen – das gilt auch für die meisten anderen Tees. Das Wasser nicht über 60 °C erhitzen, da sonst die wertvollen ätherischen Öle und die Inhaltsstoffe des Honigs leiden.

  • Fenchel (Foeniculum vulgare) – Die krampflösende und auswurffördernde Wirkung hat sich bei Schleimhauterkrankungen der Atemwege bewährt. Den Tee bereitet man wie Anistee zu und trinkt mehrmals täglich eine bis zwei Tassen.

  • Schlüsselblumenwurzeln (Primula veris) – Von dem schleimlösenden und auswurfförderndenTee trinkt man alle zwei bis drei Stunden eine Tasse: einen halben Teelöffel geschnittene Wurzel mit zwei Tassen kochendem Wasser übergiessen, zehn Minuten ziehen lassen.

  • Spitzwegerich (Plantago lanceolata) – Der Schleimund Kieselsäuregehalt beeinflusst Husten und Bronchitis günstig. Häufig zu finden in Sirupen und Pastillen oder als Saft (Drogerie/Reformhaus). Spitzwegerichkraut-Tee: 2 Teelöffel auf 1 Tasse kochendes Wasser, fünf bis zehn Minuten ziehen lassen, abseihen, drei bis vier Tassen pro Tag trinken und/oder damit mehrmals täglich gurgeln oder spülen. Spitzwegerich-Sirup gibt es auch von A. Vogel.

  • Süssholzwurzel (Liquiritiae radix) – Die Saponine des «Bärendrecks» oder «Lakritze» wirken schleimverflüssigend und auswurffördernd. Tee aus der Süssholzwurzel ist daher angezeigt bei Katarrh mit starker Verschleimung: 1 Teelöffel geschnittene Süssholzwurzel mit kaltem oder heissem Wasser übergiessen, kurz aufkochen, nach dem Abkühlen abseihen. Drei- bis fünfmal täglich eine Tasse trinken. Nicht länger als vier bis sechs Wochen einnehmen. Nicht anwenden in der Schwangerschaft, bei Bluthochdruck, Herz-, Leber- und Nierenproblemen!

Etwas rustikaler, aber sehr wirksam sind Rezepte mit antibakteriell, entzündungshemmend und antibiotisch wirkendem Knoblauch, Meerrettich oder Zwiebeln.

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