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Nicht nur in Tees, sondern auch in Seifen sorgt die Verveine für den gute-Laune-Duft.






































In Frankreich ist Zitronenverbene besonders beliebt. Man verwendet sie buchstäblich von Kopf bis Fuss – in Shampoos, Seifen und Parfums, als Tee, Likör oder Digestif, zu Fisch, am Obstsalat und in Eisdesserts.
Verveine: Der gute-Laune-Duft

Herrlich erfrischend, fruchtig und rein: Bei jeder Berührung verströmen die Blätter der Zitronenverbene oder Verveine ihren unvergleichlichen Wohlgeruch. Neben Orangenknospen, römischer Kamille, Pfefferminze und Lindenblüten zählt sie zu den fünf «Kräutern des Glücks».

Sie heisst auch Duftendes, Wohlschmeckendes, Zitroniges oder Keltisches Eisenkraut und ist verwandt, aber nicht zu verwechseln, mit der Heilpflanze Eisenkraut (Verbena officinalis), die bei den Germanen als Wundermittel bei Verletzungen durch Eisenwaffen galt.
Weitere Namen beziehen sich auf Wohlgeruch und Aroma: Zitronenverbene, Zitronenkraut oder –strauch. In Südeuropa heisst die Duftpflanze mit den vielen Namen auch Luisenkraut (auf katalanisch «herba lluisa»). Bei den botanischen Namen findet man sowohl die aktuelle Bezeichnung Lippia citriodora als auch die frühere, Aloysia triphyllum.
In Frankreich, wo die Pflanze überaus beliebt ist, nennt man sie kurz Verveine und verwendet sie buchstäblich von Kopf bis Fuss – in Shampoos, Seifen und Parfums, als Tee, Likör oder Digestif, zu Fisch, am Obstsalat und in Eisdesserts.

Purer Wohlgeruch
Als Pflanze ist die Zitronenverbene nicht auffällig. Der einen halben bis 1,5 Meter hohe Strauch besitzt längliche, frischgrüne, quirlförmig angeordnete Blätter und trägt ab August zarte weisse bis ganz hellviolette Blüten. Das Besondere an der Verveine ist wirklich der lebhaft zitronige, ungewöhnlich reine und erfrischende Duft, der auf unwiderstehliche Weise fast jeden Menschen berührt.
In der Intensität des Aromas kann sich kaum eine der vielen zitronenduftenden Pflanzen mit ihr messen. Ursache dieses guten Geruchs ist die Komposition des ätherischen Öls in der Pflanze. Das Aldehyd Citral ist mit über 20 Prozent Hauptbestandteil der betörenden Mischung. Der wunderbare Duft steigt erfrischend in die Nase, sobald man die Blätter berührt oder sachte reibt und bleibt auch in den getrockneten Blättern erhalten.

Verveine bleibt unvergesslich
Dem verzaubernden Hauch erlagen auch die Spanier, die die Pflanze im 17. Jahrhundert aus Chile und Peru nach Europa brachten. Insbesondere in den englischen Gärten war die Zitronenverbene eine beliebte Zierpflanze. Ihr Öl war auch für die Parfümherstellung sehr begehrt, seine Nutzung ging allerdings zurück, als festgestellt wurde, dass es – wie viele  Duftstoffe und unverdünnte ätherische  Öle – die Haut sonnenempfindlich machen kann. Ausserhalb Frankreichs geriet Verveine darum ein wenig in Vergessenheit, erobert jedoch heute wieder unsere Sinne. Können Sie irgendwo ein Stück Olivenölseife mit Verveine-Duft bekommen, leisten Sie sich eines. Das Duschen oder Baden wird damit zum fröhlichen Vergnügen.

Verveine stimmt heiter
Als Heilpflanze wirkt die Zitronenverbene beruhigend bei nervösen Störungen und Stress, bei Angst, Reizbarkeit, Kopfschmerzen und Depressionen. Die Frische ihres Duftes wirkt stimmungsaufhellend und macht fröhlich. (... ...)



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