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Aktuelle Ausgabe: Die Themen des Monats |
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Versorgung bei Brustkrebs Strahlentherapie im düsteren Keller, Brustprothesenkauf im Hinterzimmer, Therapie-Gespräche zwischen Tür und Angel – was manche Frauen im Verlauf ihrer Brustkrebserkrankung erleben, ist zum Teil unerträglich. Nach dem Schock der Diagnose beginnt für viele Betroffene nicht selten der Schrecken des Weges durch den Medizinbetrieb. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Deutschen Krebshilfe. «Doch seit der Vorstellung der Studie im letzten Sommer ist viel passiert», sagt Gerd Nettekoven, Geschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. «Wir haben bereits zahlreiche Verbesserungsvorschläge aufgegriffen und in die Wege geleitet, um die Versorgung von Brustkrebspatientinnen zu verbessern.» «Das, was wir in der Studie über die Brustkrebsversorgung herausgefunden haben, ist leider nur die Spitze des Eisberges. Denn aus unserer täglichen Arbeit wissen wir, dass auch andere Krebspatienten ähnliches erleben», so Nettekoven. Daher will die Deutsche Krebshilfe die Erfahrungen, die jetzt beim Brustkrebs gesammelt werden, auch für andere Krebserkrankungen nutzen. «Wir werden uns verstärkt in der Versorgungsforschung engagieren. Ziel ist es, die Situation aller krebskranken Menschen nachhaltig zu verbessern.» Die Ergebnisse der Studie und die Ziele zur Verbesserung der Versorgungssituation wurden in der Broschüre «Die an Brustkrebs erkrankte Frau im Medizinbetrieb» zusammengefasst, die im Internet heruntergeladen oder kostenlos angefordert werden kann. Informationen: Deutsche Krebshilfe e.V. Internet: www.krebshilfe.de (unter Infoangebot/Broschüren). Postadresse: Deutsche Krebshilfe e.V., Thomas-Mann-Str.40, Postfach 1467, D 53111 Bonn, Tel. (D) 0228/7 29 90-0 |
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